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Geschichte des Steinkohlebergbaus
Nach längeren Vorbereitungen wurde in Manebach 1731 unter dem Amtsvoigt Langguth der Steinkohlebergbau aufgenommen. Die folgenden Jahre stehen im Zeichen eines starken Aufblühens der Orte Manebach und Kammerberg. Höhepunkt der Steinkohlenförderung sind die Jahre zwischen 1731 und 1768. Die Gesamtproduktion in dieser Zeit betrug 384000 Malter. 15 gothaische Malter entsprachen etwa einer preußischen Tonne, etwa 4 Zentner. Also belief sich die Kohlenförderung auf etwa 100 000 Zentner. Auch Kinderarbeit ist hier verbreitet gewesen. Jungen mußten die Kohle zerschlagen und die Verunreinigung ausscheiden. Der Lohn der Bergleute war sehr gering. Er war pro Schicht auf 80 Pfennig festgelegt, der der Kinder auf 40 Pfennig. Durch diesen kleinen Verdienst waren die Bergleute gezwungen eine Nebenbeschäftigung zu suchen. Im Jahre 1822 erwarb der Ilmenauer Bergkommisar Dr. Rieth die bedeutendste aller Zechen, die Langguthzeche. Er fand 9 Stollen vor, in allen konnte Kohle gefördert werden. Besonders gute Kohle förderten die drei tiefen Stollen. Nach dem Tode Dr. Rieths ging der Bergbau zurück. Auch die Thüringer Kohlenbergbau AG konnte den Niedergang in den Jahrten 1922 - 1924 nicht aufhalten.
1946 nahm man die Arbeit noch einmal auf. Durch die Spaltung Deutschlands, war man in der damaligen Ostzone auch auf die geringsten Steinkohlenvorkommen angewiesen. Der Ertrag stand aber in keinen Verhältnis zu dem Kostenaufwand. Im Herbst 1949 wurde auch dieser Versuch aufgegeben.
 
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