|
Bau der Aufbereitungsanlage am Löfflershammer
Die Gesellschaft besaß am Löfflershammer große Wiesengrundstücke. So wurde 1923 in der Nähe der Schorte die neue Aufbereitungsanlage gebaut.
Diese Aufbereitungsanlage wurde Anfang des Jahres 1924 mit Maschinen der Fa. Friedrich Krupp AG, Grusonwerk Magdeburg, ausgestattet.
Diese Aufbereitungsanlage bracht eine Leistung von etwa 60,00 t in acht Stunden.
Zum Transport der Grubenförderung von den Gruben im Wildtal bis zur Aufbereitung am Löfflershammer wurde in dieser Zeit Feldbahngleis erneuert.
Nach der Fertigstellung dieser Anlage wurde eine Dampflokomotive eingesetzt.
Zum Versand der Fertigprodukte wurde entlang des Anschlußgleises der Süddeutschen Eisenbahngesellschaft eine Verladebrücke aus Holz gebaut. Vom Betriebsführer Luf wurden am 15. November 1926 folgenden Angaben gemacht:
In Betrieb befinden sich 3 Abbaue - durchschnittlich 4 - 5 m Mächtigkeit. Ferner ist in der Schobse ein Tagebau angelegt, wo jetzt 500,00 t Stücke gebrochen werden.
Die Belegschaftsstärke des Grubenbetriebes beträgt 46 - 50 Mann .
Die Tagesförderung betrug 60,00 bis 80,00 t.
In der Aufbereitung sind 35 Mann beschäftigt.
Prinz Carl hat zu dieser Zeit viel Spat aus Bayern erhalten, welcher sehr stark mit Schwerspat vermischt ist.
Dieser Spat wurde über Lichtenstein transportiert und in der Anlage Löfflershammer aufbereitet.
|