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Geologische Übersicht
Das Gebiet des Floßberggangzuges gehört zum mittleren Thüringer Wald, der vorwiegend aus Sedimenten und Eruptivgesteinen des Rotliegenden aufgebaut ist.
Die lagerstättenführende Störungszone ist als Floßberggangzug bekannt.
Zu diesem Gangzug gehören der eigentliche Floßberggang, einige nördliche Nebentrümer und die Fiedertrümer im Süden.
Hauptträger des Flußspates ist der Floßbergang, der vom Gelbachtal über Floßberg, Schortetal, Wildberg, Wildtal, Matzbrand, Kienberg, Schobsetal, Stechberg, Haßbachtal und Brandskopf bis zum Eberesch nach der Wohlrose auf etwa 8 km streichende Länge nachgewiesen ist.
Der Floßberggang selbst ist an eine Verwerfungsspalte gebunden.
Das Nebengestein ist in der Nachbarschaft der Spalte teilweise bis auf
50 m zerrüttet.
Die gesamte Zerrüttungszone ist minaralführend. Sie wird von einem Haupttrum auf der Hauptspalte und von zahlreichen kleinen Trümern im Nebengestein durchzogen.
Das Haupttrum fällt durchschnittlich mit 65 ° nach Südwest ein.
Seine Mineralführung beschränkt sich auf eine Anzahl Linsen, die saiger als unregelmäßig geformte Flächen erscheinen.
Es lassen sich drei große Strukturblöcke unterscheiden.
Der Erste umfaßt das Gebiet nordwestlich des Schortetals bis Ilmenau.
Hier sind nur kleine Flußspatmittel entwickelt. Die Mineralführung ist zum Teil an Fiederspalten gebunden, während der eigentliche Gang eine lehmige, lettige Breccie mit Flußspat führt. Außerdem ist der nordwestliche Teil des Blockes durch eine Schwerspat- und Manganoxidführung gekennzeichnet.
Im mittleren Strukturblock, der vom Schortetal bis Thiemtal reicht, tritt der Flußspat mit Karbonaten auf.
Geringe Mengen von Sulfiden kommen hier hinzu.
Die streichende Länge der Flußspatmittel schwankt zwischen 50 und
200 m .
Der südöstliche Block zeigt die besten Lagerstättenverhältnisse. Es handelt sich um große, zum Teil zusammenhängende Mittel mit der größten Flußspatführung.
Die größten durchschnittlichen Mächtigkeiten von 3,5 bis 4 m treten hier auf.
Jedoch kommen beide Mineralien auch getrennt vor.
Neben dem Floßberggang besitzen die sogenannten " Edelspatgänge "
des Plutofeldes und die liegenden Parallelgänge im nordöstlichen des Gehrener Feldes Bedeutung.
Auf den Plutogängen tritt ein Flußspat mit Gehalten von 90 bis 95 % auf, während auf den liegenden Gängen ein relativ reiner Schwerspat abgebaut wurde.
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