Das Hauptmerkmal dieses Verfahrens ist eine Folge von Ausbruch und Sicherung des Gebirges im Vortrieb. Unmittelbar nach der Sprengung und dem Abtransport des Abraumes erfolgt die erste Sicherung je nach den Erfordernissen mit Ankern, Ausbaubögen, Spritzbeton, Betonstahlmatten, Spießen oder einer Kombination aus diesem.
Durch diese erste Sicherung wird eine mögliche Gebirgsauflockerung reduziert und ein schneller Kraftschluß mit dem Gebirge hergestellt.
Der Hohlraum wird damit stabilisiert und die Druckbelastungen des entgütigen Ausbaues reduziert.
Die Bewetterung der Ortsbrust erfolgt mittels Lutten. Im Anschluß wird zweimal gestroßt, bis die entgültige Sohle erreicht ist. Dabei erfolgt jeweils eine Nachsicherung des Gebirges.
Der entgültige Ausbau besteht aus einer 35 cm dicken, bewehrten Ortbeton-Innenschale, die nach dem Abklingen der Gebirgsverformung eingebracht wird.
Die Sohle wird ebenfalls wasserdicht ausgebildet.Erläuterungen zu Bergbaubegriffen |